Unterhaltung immer teurer – Jugendliche & Eltern stöhnen und leiden

Eine mögliche Reaktion wäre jetzt: „Ne klar! Welche(r) Jugendliche hat denn mal nicht irgendwas zu jammern? Denen ist doch immer alles zu teuer.“ Nun, alles hat zwar seinen Wert, aber da hat die Jugend absolut Recht. Die Kosten für normale Unterhaltungsaktivitäten steigen ins Unermessliche, und wer heutzutage nur mal eben ins Kino gehen möchte, muss fast ein Vermögen dafür berappen. Hinzu kommt dann meist noch was zu knabbern während der Vorstellung und der Kaffee danach. Alles in allem können zwei Jugendliche ohne gröImage result for Taschengeldßere Probleme für einen Kinobesuch 40 oder 50 Euro ausgeben – das ist definitiv zu viel. Okay, das mag vielleicht an der Sichtweise liegen, wie viel Taschengeld ein Teenager zur Verfügung haben muss, aber auch das hat wohl seine Grenzen.

Außerdem ist es heute recht normal, dass Jugendliche in der modernen Gesellschaft einer Reihe von sozialen Zwängen unterliegen. Das fängt mit der Kleidung an und geht über Accessoires, Schminke (bei Mädchen), etc. weiter. Das Smartphone muss einem gewissen Standard entsprechen, damit Fotos und Videos eine bestimmte Qualität haben und die aktuellen Apps vernünftig laufen, bzw. sich überhaupt installieren lassen. So geht das in einer Tour, und Jugendliche, auch das ist bekannt, verfügen normalerweise nicht annähernd über ein Einkommen, das dies decken könnte. Stellen wir uns das Ganze mal in einer Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern vor. Da wird’s dann mulmig, denn all diese Kosten sinken nicht, sie steigen, während die Gehälter der Eltern eher stagnieren.

So beklagen sich mittlerweile viele Eltern, dass ihre Kinder oft ihr ganzes Hab und Gut auf Plattformen wie „ebay“ oder an ihre Freunde verhökern, um an genügend Geld für ein Event, Festival oder einfach fürs nächste Wochenende zu kommen. Das kann´s in der Tat auch nicht sein, und die Eltern haben vollkommen Recht, dass der Konsumzwang, der sich da immer mehr vor ihnen aufbaut, einfach zu groß wird. Grundsätzlich ist eine ganz berechtigte Frage, wohin das Ganze mittelfristig führen soll, denn richtig gut bezahlte Jobs werden auch immer rarer.

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